Goldammer-Plakate

Ganz Vogelsang hängt mit der Gemüsegöttin voll … es ist eins von zehn Motiven, die auch als Postkarte verteilt werden.

Konzeption und Gestaltung, Fotografie von mir.

Text von Jörg Fleischer, Pressesprecher der GAG Immobilien AG

GoldammerPlakate2015
GoldammerPlakate2015
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GoldammerPlakate2015
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Porträts für die Goldammer

Ich lebe im kleinen Kölner Stadtteil Vogelsang, einst eine Gartenstadt, die sich über große Grundstücke, auf denen man die Dinge des täglichen Lebens zog, selbst versorgen sollte.

Geschichte von Vogelsang

Später bauten die Kinder ihre Häuser auf dem großen Grundstück neben den Eltern, und das Einkaufszentrum Vogelsang entstand, um die Versorgung zu sichern.

Leider zogen in den neunziger Jahren immer mehr Läden weg oder gaben auf, so dass keine Nahversorgung mehr gegeben war, Einkaufen nur mit dem Auto möglich war. Für viele der älteren Bewohner des Stadtteils ein großes Problem!

Um das zu ändern, gründete sich 2013 die StadtteilGenossenschaft Vogelsang, und öffnete „Die Goldammer“, ein Laden und Café, in dem es wieder die Dinge des täglichen Lebens gibt.

Um diesen Laden und sein Angebot bekannt zu machen, habe ich im Laden eine Kampagne fotografiert, die als Großfläche und Postkarte umgesetzt wird – Porträts von Kunden und Mitarbeitern mit den Dingen, die es in der Goldammer gibt.

Frisches Kotlett für's blaue Auge!
Frisches Kotlett für’s blaue Auge! Foto: © Juliane Herrmann

MakeUp-Artist: Carina Grallert

Assistenz: Juliane Herrmann

Model: Paddy

Eins von 10 Motiven - hier gibt's was frisches auf's Auge! © Kai Funck Fotografie 2015
Eins von 10 Motiven – hier gibt’s was frisches auf’s Auge! © Kai Funck Fotografie 2015

I3G Qualitätsbericht 2011 erschienen

I3G-Qualitätsbericht
I3G-Qualitätsbericht

Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, und die betroffenen Patienten wurden meist in Kliniken behandelt. Mittlerweile geht man davon aus, dass die Patienten zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld besser aufgehoben sind, und ein vernetztes Team aus Angehörigen, Pflegern und Ärzten sich dort um sie kümmert.

Das ist ganz grob erklärt das Ziel der I3G und ihrer Tochtergesellschaft Care4S. Dazu ist der erste Qualitätsbericht erschienen, mit den fotografischen Illustrationen von mir.

I3G-Innen1
I3G-Innen1

Begegnung mit dem Präsidenten

Endlich darf ich wieder radeln! Es geht schon ganz gut, nur die Titanplatte rechts im Fotoarm stört etwas – Terminator für Arme. Auf der ersten Tour von Hossegor nach Soustons begegnet er uns plötzlich mit seinem Hund im Wald – Monsieur le President!
Richtig, in Soustons hat er gewohnt, und war oft mit seinem geliebten Baltique unterwegs.

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Kamera: iPhone 4s, im Adobe PSE-App entwickelt, mit dem WordPress-App publiziert.

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Momente, die das Leben verändern

Es gibt Sekundenbruchteile, die verändern das Leben. Zum Beispiel, wenn einem einer von fünf Hunden auf dem Bürgersteig plötzlich vor das Fahrrad läuft. Eben noch denkt man über die Jobs nach und wann die Rechnung, die man gerade zum Briefkasten radelt, wohl bezahlt wird, Sekundenbruchteile später ist davon nichts mehr wichtig.
Man beschäftigt sich nur noch mit Terminen, die man nie haben wollte: Notfall-Ambulanz, Röntgen, OP, Frühstück, Reha, Mittag essen, Reha, Abend essen um halb fünf…
Wie eine Studentin schrieb: Zwei gebrochene Arme sind Titanic 1. Klasse.
Zumindest habe ich das Fotografieren mit dem iPhone schätzen gelernt, das geht einhändig.

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Ausstellung „Fotografie&Literatur“ in Mainz

Am 16. Juni ist wieder die „Lange Nacht der Museen“ in Mainz, und ich freue mich riesig, dass mein Kurs vom letzten Semester dabei ist:

www.museumsnacht.mainz.de

Im Wintersemester 2011/12 hatte ich meinem Konzeption&Entwurf-Kurs an der FH Mainz die Aufgabe gestellt, sich einen Text aus denen, die ich vorgegeben hatte, auszusuchen, ein Konzept zur Illustration zu machen, dieses umzusetzen und in Buchform zu bringen. Die Texte waren von den Preisträgern des Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz, die das Literaturbüro Mainz für Rheinland-Pfalz alle zwei Jahre auszeichnet. Aber auch „Peterchens Mondfahrt“ von Gerdt von Bassewitz und Goethes „Belagerung von Mainz“ standen zur Auswahl.

Schon die Texte waren sehr unterschiedlich, die Fotografien, die dazu entstanden sind, noch mehr: Von Studioaufnahmen über Selbstporträts in der Landschaft bis zu mehr oder weniger bearbeiteten Reisebildern war alles dabei.

Texte, Fotos und Bücher – das alles gibt es am 16. Juni von 18 bis 1 Uhr nachts zu sehen, hören und anzufassen, einige der Autoren werden nämlich in der Ausstellung lesen.

Lesungen der Preisträger:

19h Ralf Schwob

20h Henriette Clara Herborn

21h Nora Liebmann

Wo? Zitadelle, Bau A: EG, Schönbornsaal und Foyer.

Zu trinken gibt es auch etwas, und ich kann nur sagen: Es lohnt sich! Ach so, und viele der Studierenden sind natürlich anwesend und stehen Rede und Antwort.

Titel der Ausstellung

Flyer_Ausstellung_Bildschirm

Was in der Zwischenzeit geschah …

2011 haben sich die Ereignisse überschlagen. Erfreulich: Die Web-Version von „Ein Tag Deutschland“, bisher ja nur als Buch erschienen, ist endlich online.

Am 7. Mai 2010 haben 432 Freelens-Fotografen ein selbst gestelltes Thema fotografiert, um so ein Bild unseres Landes zu machen. Ich habe an diesem Tag Porträts von zufälligen Passanten auf der Geisselstraße, eine ganz normale Straße in Köln-Ehrenfeld, gemacht. Die Bilder findet man hier: Status Quo Geisselstraße

Macello, Emanuelle und Paolo, "Bar Sicilia"
Status Quo Geisselstraße

Streetphotography in Essen …

… oder eine Kunstausstellung, die eine Fotoausstellung ist.

Die Ausstellung: „Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris“ ist noch bis zum 30. Januar im Folkwang-Museum in Essen zu sehen, und wer erwartet, hier einige der grossen Kracher jedes Impressionisten-Bildbandes im Original zu sehen, wird nicht enttäuscht.

Überraschend fand ich aber, dass es mehrere Räume gibt, in denen nur Fotografien hängen, und faszinierende dazu! Allein die Namen der Fotografen lesen sich wie das Who-is-Who der Frühzeit der Fotografie:

Eugène Atget; Edouard Denis Baldus; Bisson Frères; Bruno Braquehais; Auguste-Hippolyte Collard; Hyacinthe-César Delmaet et Louis-Emile Durandelle; André Adolphe-Eugène Disdéri; Albert Fernique; Paul Géniaux; Gustave Le Gray; Henri Le Secq; Alphonse Liébert; Gabriel Loppé; Charles Marville; Séraphin Médéric Mieusement; Charles Nègre; Neurdein Frères oder ND Phot; Charles-Henri Plaut; Henri Rivière; Louis Vert

Ein Teil dieser Fotografen war damit beschäftigt, eine Vorher-Nachher-Dokumentation über die Umwälzung von Paris unter Napoleon III. und seinem radikalen Stadtentwickler Georges-Eugène Haussmann zu erstellen, und so gibt es „frühe Bechers“ über neue Gaslaternen oder die großen Baustellen jener Zeit.

Errichtung von Sacré-Cœur
Errichtung von Sacré-Cœur

Schärfe, Qualität dieser Bilder sind überraschend, noch überraschender ist aber der Blick, den die Fotografen auf die Straßen von Paris warfen, wo ganz normale Menschen zum Bildmittelpunkt wurden.

Und, dem aktuellen Hype um 3-D geschuldet: Das gab es auch schon im 19. Jahrhundert! Tolle Stereophotographien, bei denen man das Gefühl hat, man steht mitten drin im Paris vor 130 Jahren! Zum Teil nicht sehr rückenschonend angebracht … 🙂

(Camille Bernabé; Ferrier père, fils et Soulier; Auguste-Lange Houssin; Hippolyte Jouvin)

Und dann erkennt man, wie sehr die Maler jener Zeit von der Fotografie beeinflußt waren – viele der gezeigten Werke sehen dann plötzlich aus wie Streetphotography in Öl.

Straße in Paris, an einem Regentag
Straße in Paris, an einem Regentag

Fotografie – und anderes