Alle Beiträge von funckblog

Kai Funck ist ein Fotograf in Köln, der gerne Menschen und Technik fotografiert.

Porträt von Horst Schluckner im hohen Norden

Mein derzeit „nördlichstes Foto“:

Das Porträt vom Deserteur Horst Schluckner ist in der norwegischen Zeitung „Sagat“ veröffentlicht worden – und die erscheint in Lakselv, dass ist kurz vor dem Nordkap am Porsangerfjord. Der Journalist Roger Albrigtsen schreibt dort eine Serie über deutsche Strafgefangene, die von den Nazis in Straflager in den äußersten Norden verbannt wurden.

DoppelseiteSagat

Goldammer-Plakate

Ganz Vogelsang hängt mit der Gemüsegöttin voll … es ist eins von zehn Motiven, die auch als Postkarte verteilt werden.

Konzeption und Gestaltung, Fotografie von mir.

Text von Jörg Fleischer, Pressesprecher der GAG Immobilien AG

GoldammerPlakate2015
GoldammerPlakate2015
GoldammerPlakate2015
GoldammerPlakate2015
GoldammerPlakate2015
GoldammerPlakate2015

Porträts für die Goldammer

Ich lebe im kleinen Kölner Stadtteil Vogelsang, einst eine Gartenstadt, die sich über große Grundstücke, auf denen man die Dinge des täglichen Lebens zog, selbst versorgen sollte.

Geschichte von Vogelsang

Später bauten die Kinder ihre Häuser auf dem großen Grundstück neben den Eltern, und das Einkaufszentrum Vogelsang entstand, um die Versorgung zu sichern.

Leider zogen in den neunziger Jahren immer mehr Läden weg oder gaben auf, so dass keine Nahversorgung mehr gegeben war, Einkaufen nur mit dem Auto möglich war. Für viele der älteren Bewohner des Stadtteils ein großes Problem!

Um das zu ändern, gründete sich 2013 die StadtteilGenossenschaft Vogelsang, und öffnete „Die Goldammer“, ein Laden und Café, in dem es wieder die Dinge des täglichen Lebens gibt.

Um diesen Laden und sein Angebot bekannt zu machen, habe ich im Laden eine Kampagne fotografiert, die als Großfläche und Postkarte umgesetzt wird – Porträts von Kunden und Mitarbeitern mit den Dingen, die es in der Goldammer gibt.

Frisches Kotlett für's blaue Auge!
Frisches Kotlett für’s blaue Auge! Foto: © Juliane Herrmann

MakeUp-Artist: Carina Grallert

Assistenz: Juliane Herrmann

Model: Paddy

Eins von 10 Motiven - hier gibt's was frisches auf's Auge! © Kai Funck Fotografie 2015
Eins von 10 Motiven – hier gibt’s was frisches auf’s Auge! © Kai Funck Fotografie 2015

I3G Qualitätsbericht 2011 erschienen

I3G-Qualitätsbericht
I3G-Qualitätsbericht

Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, und die betroffenen Patienten wurden meist in Kliniken behandelt. Mittlerweile geht man davon aus, dass die Patienten zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld besser aufgehoben sind, und ein vernetztes Team aus Angehörigen, Pflegern und Ärzten sich dort um sie kümmert.

Das ist ganz grob erklärt das Ziel der I3G und ihrer Tochtergesellschaft Care4S. Dazu ist der erste Qualitätsbericht erschienen, mit den fotografischen Illustrationen von mir.

I3G-Innen1
I3G-Innen1

Begegnung mit dem Präsidenten

Endlich darf ich wieder radeln! Es geht schon ganz gut, nur die Titanplatte rechts im Fotoarm stört etwas – Terminator für Arme. Auf der ersten Tour von Hossegor nach Soustons begegnet er uns plötzlich mit seinem Hund im Wald – Monsieur le President!
Richtig, in Soustons hat er gewohnt, und war oft mit seinem geliebten Baltique unterwegs.

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Kamera: iPhone 4s, im Adobe PSE-App entwickelt, mit dem WordPress-App publiziert.

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Momente, die das Leben verändern

Es gibt Sekundenbruchteile, die verändern das Leben. Zum Beispiel, wenn einem einer von fünf Hunden auf dem Bürgersteig plötzlich vor das Fahrrad läuft. Eben noch denkt man über die Jobs nach und wann die Rechnung, die man gerade zum Briefkasten radelt, wohl bezahlt wird, Sekundenbruchteile später ist davon nichts mehr wichtig.
Man beschäftigt sich nur noch mit Terminen, die man nie haben wollte: Notfall-Ambulanz, Röntgen, OP, Frühstück, Reha, Mittag essen, Reha, Abend essen um halb fünf…
Wie eine Studentin schrieb: Zwei gebrochene Arme sind Titanic 1. Klasse.
Zumindest habe ich das Fotografieren mit dem iPhone schätzen gelernt, das geht einhändig.

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Ausstellung „Fotografie&Literatur“ in Mainz

Am 16. Juni ist wieder die „Lange Nacht der Museen“ in Mainz, und ich freue mich riesig, dass mein Kurs vom letzten Semester dabei ist:

www.museumsnacht.mainz.de

Im Wintersemester 2011/12 hatte ich meinem Konzeption&Entwurf-Kurs an der FH Mainz die Aufgabe gestellt, sich einen Text aus denen, die ich vorgegeben hatte, auszusuchen, ein Konzept zur Illustration zu machen, dieses umzusetzen und in Buchform zu bringen. Die Texte waren von den Preisträgern des Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz, die das Literaturbüro Mainz für Rheinland-Pfalz alle zwei Jahre auszeichnet. Aber auch „Peterchens Mondfahrt“ von Gerdt von Bassewitz und Goethes „Belagerung von Mainz“ standen zur Auswahl.

Schon die Texte waren sehr unterschiedlich, die Fotografien, die dazu entstanden sind, noch mehr: Von Studioaufnahmen über Selbstporträts in der Landschaft bis zu mehr oder weniger bearbeiteten Reisebildern war alles dabei.

Texte, Fotos und Bücher – das alles gibt es am 16. Juni von 18 bis 1 Uhr nachts zu sehen, hören und anzufassen, einige der Autoren werden nämlich in der Ausstellung lesen.

Lesungen der Preisträger:

19h Ralf Schwob

20h Henriette Clara Herborn

21h Nora Liebmann

Wo? Zitadelle, Bau A: EG, Schönbornsaal und Foyer.

Zu trinken gibt es auch etwas, und ich kann nur sagen: Es lohnt sich! Ach so, und viele der Studierenden sind natürlich anwesend und stehen Rede und Antwort.

Titel der Ausstellung

Flyer_Ausstellung_Bildschirm

Was in der Zwischenzeit geschah …

2011 haben sich die Ereignisse überschlagen. Erfreulich: Die Web-Version von „Ein Tag Deutschland“, bisher ja nur als Buch erschienen, ist endlich online.

Am 7. Mai 2010 haben 432 Freelens-Fotografen ein selbst gestelltes Thema fotografiert, um so ein Bild unseres Landes zu machen. Ich habe an diesem Tag Porträts von zufälligen Passanten auf der Geisselstraße, eine ganz normale Straße in Köln-Ehrenfeld, gemacht. Die Bilder findet man hier: Status Quo Geisselstraße

Macello, Emanuelle und Paolo, "Bar Sicilia"
Status Quo Geisselstraße